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Evangelische Kirche geschockt

Zum Tod von Finanzminister Thomas Schäfer: „Tiefe Erschütterung“

Thomas Schäfer +

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Am Samstag ist der hessische Finanzminister Thomas Schäfer aus dem Leben geschieden. Das hat auch die evangelische Kirche erschüttert. Kirchenpräsident Volker Jung ist persönlich betroffen und ringt um Fassung.

Tief betroffen über den plötzlichen Tod des hessischen Finanzministers Thomas Schäfer hat sich auch der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung gezeigt. „Die Nachricht vom Tod Thomas Schäfers hat mich geschockt und sehr erschüttert“, sagte Jung am Sonntag (29. März) in Darmstadt. Das sei besonders für diejenigen, „die eng mit ihm verbunden waren, ganz furchtbar. Ich denke besonders an seine Familie.“

Fürbitte im Fernsehgottesdienst

Im ZDF-Fernsehgottesdienst am Sonntagmorgen, den Volker Jung hielt, wurde eine Fürbitte für den verstorbenen Minister aufgenommen. „Wir haben am Sonntagmorgen im ZDF-Fernsehgottesdienst für Thomas Schäfer und seine Familie gebetet. Ich denke aber jetzt auch an seine Kolleginnen und Kollegen in unserer Landesregierung und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie alle brauchen jetzt viel Halt und Kraft in dieser ohnehin so schweren Zeit“, so Jung. 

Sachorientierter Politiker

Der Kirchenpräident bezeichnete Thomas Schäfer als „kompetenten und sachorientierten Politiker". Jung: „Ich habe ihn und die Gespräche mit ihm immer sehr geschätzt. Er wird sehr fehlen.“

Fast zehn Jahre Finanzminister

Thomas Schäfer (54) wurde am Samstag tot an der Schnellbahnstrecke bei Hochheim im Taunus gefunden. Schäfer war seit fast zehn Jahren Hessens Finanzminister. Er galt als eines der erfahrensten Kabinettsmitglieder. In den Medien wurde der CDU-Politiker immer wieder als möglicher Nachfolger von Ministerpräsident Volker Bouffier genannt. Schäfer lebte im mittelhessischen Biedenkopf. Er hinterlässt seine Ehefrau und zwei Kinder.

Wir berichten nur über Selbsttötungen, um mit den entsprechenden Informationen vorbeugend wirken zu können. Wenn Sie sich selbst betroffen fühlen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Telefon-Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beraterinnen und Beratern rund um die Uhr, an jedem Tag im Jahr. Die Beratenden konnten schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen. Der Anruf bei der Telefonseelsorge ist kostenfrei. Zusätzlich bietet die Telefonseelsorge eine E-Mail- sowie eine Chat-Beratung an. 

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