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Wir lassen Sie nicht allein...

Unsere Gemeinde in Zeiten der Corona-Krise

"Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Timotheus 1,7)

Liebe Gemeinde!

Das Coronavirus betrifft auch das kirchlichen Leben und unser Gemeindeleben massiv.

Wir haben als Kirche hier auch eine große Mitverantwortung. Dass alle unsere Veranstaltungen ausfallen müssen, dass wir keine Gottesdienste feiern dürfen, ist für uns auch eine völlig neue und unbekannte Situation.

Dennoch wollen wir Sie nicht allein lassen. Gerne können Sie uns bei Sorgen oder Problemen anrufen (06134/63741). Im Rahmen des Machbaren werden wir verrsuchen, Ihnen zu helfen.

Bis auf weiteres werden in AKK im ökumenischen Geist Sonntags von 10.00 Uhr bis 10.15 Uhr die Kirchenglocken läuten.

Wir laden Sie ein, zuhause eine Kerze anzuzünden und ein Gebet zu sprechen. So können wir auch über räumliche Distanz miteinander verbunden bleiben.

Gebet: Wie eine Mutter tröstet

Gebet mit Bezug zu Jesaja 66,13

(Gott sagt: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“)

Lass dir erzählen, Gott, wie es uns geht.

In diesen Tagen.

Wo alles so anders ist.

So durcheinander.

Wo die Sonne lacht_

und wir die Freude vergessen.

Wo die Natur neues Leben hervorbringt

und wir in Ängsten sind._

Tröste uns, wie eine Mutter tröstet.

Lass dir erzählen, Gott, wie es deinen Menschen geht.

Den Alten in den Pflegeheimen,

die wir nicht mehr besuchen dürfen wie sonst.

Und den Kranken,

die meist ohne ihre Lieben in den Krankenhäusern sind.

Allen Menschen, die in ihren Wohnungen bleiben müssen

und die Einsamkeit fürchten.

Tröste sie, wie eine Mutter tröstet.

Lass dir erzählen, Gott, wie es deinen Menschen geht.

Den Kindern, die die Sorge der Erwachsenen spüren.

Den Jugendlichen, für die Ruhe halten so schwer ist.

Den Eltern, die jetzt so viele Lösungen finden müssen.

Allen Menschen, die um ihre Existenz fürchten.

Tröste sie, wie eine Mutter tröstet.

Lass dir erzählen, Gott, wie es deinen Menschen geht.

Den Menschen, die sowieso schon am Ende ihrer Kräfte sind.

In den Flüchtlingslagern in Griechenland und anderswo.

In den griechisch-türkischen Grenzgebieten.

Und lass dir erzählen von den vielen Menschen,

dort und hier,

die helfen und nicht müde werden.

Tröste sie, wie eine Mutter tröstet.

Gott, schütte sanft deinen Trost über uns aus.

Der uns umhüllt.

Und Segen dazu.

Der uns immun macht

gegen die Panik.

Sage zu unserem ängstlichen Herzen:

„Beruhige dich.“

Sprich zu unserer verzagten Seele:

„Ja, die Gefahr ist da. Aber ich bin bei dir.“

Und noch dazu und allem zum Trotz:

Gib uns die Freude wieder.

An der Sonne.

An der aufbrechenden Natur.

An den Menschen, die wir lieben.

An dir, du Gott des Lebens.

Damit wir mutig durch diese Zeit gehen.

Amen

 

[Doris Joachim, Referentin für Gottesdienst]

 

19. März 2020

Bleiben Sie alle miteinander Gott befohlen, und bis wir uns wiedersehen, halte Gott uns alle in seiner schützenden Hand!

Ihre Pfarrerin Susanne Jung


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